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Schulprogrammarbeit braucht Zeit (und damit Geduld)

Konzeptflyer
Info-Flyer

Der schulische Alltag ist bestimmt durch eine scheinbar nie enden wollende Kette von Anforderungen. Heute ist es für einen  Lehrer oftmals kaum möglich, in den unterrichtsfreien Zeiten - die für Schüler Pausen sind - die Gelegenheit für den Verzehr eines Pausenbrotes oder einer Tasse Kaffee zu finden. Wie soll der Blick systematisch in die Zukunft zu richten sein, wenn es nur unter größter Mühe gelingt, den Alltag im Hier und Jetzt zu bewältigen? Die meisten Schulentwicklungsvorhaben scheitern an dieser Hürde - und scheitern heißt: Programme werden von Einzelnen pro forma geschrieben und nicht im gesamtkollegialen Konsens entwickelt. Dass so entworfene Handlungs- und Zukunftspläne in der Folge gerade nicht von der Gesamtheit des Kollegiums mitgetragen werden, ist naheliegend. Dass der Verdacht der Sinnlosigkeit von schulprogrammatischen Bemühungen aufkommt, mag - nicht zuletzt auch angesichts der vermeintlichen Alternative endloser Kollegiumsdiskussionen - eine plausible Folge sein.

Konzeptionelle Notwendigkeiten für einen erfolgreichen Prozess

Soll ein schulprogrammatischer Prozess das Arbeitsergebnis einer kollegial-konsensualen Übereinkunft sein, dann müssen zumindest die u.g.Gesichtspunkte erfüllt bzw. berücksichtigt sein.

Unsere Moderationen sind so angelegt, dass die folgenden Bedingungen gewährleistet sind:

konzeptionell / qualitativ:

  • die verantwortliche Einbindung aller Kolleginnen und Kollegen (keine Stellvertreter-Gruppen, die für das Gesamtkollegium arbeiten)
  • die gemeinsame Konsensbildung bzgl. schulischer/pädagogischer Werturteile (Synkrisis)
  • die Berücksichtigung der speziellen Bedingungen einer pädagogischen Programmatik (bewusster Einbezug von professioneller Haltung, beruflicher Einstellung und pädagogischen Werturteilen statt Reduktion auf "smarte", d.i. empiristische, Ziele)

organisatorisch:

  • Plenumsphasen nur da, wo Plenumsarbeit unvermeidlich ist
  • Arbeit in Schwerpunktgruppen bzw. Kompetenzteams
  • ein Arbeitsumfang, bei dem jeder Kollege (w/m) nicht mehr als ca. 6-10 Stunden im Schuljahr beansprucht ist (zzgl. einer gesamtkollegialen SCHILF im Schuljahr)

strukturell / methodisch:

  • eine Dokumentation / Visualisierung der Zwischenergebnisse, die es erlaubt, auch nach einer längeren Arbeitspause unter geringem Zeitaufwand die begonnene Arbeit wieder aufzunehmen
  • eine Arbeitsstruktur, die einerseits die Arbeit in vielen Kleingruppen ermöglicht und andererseits ein zusammenhangloses Auseinanderdriften der Gruppen vermeidet
  • eine Arbeitsstruktur, die konsekutiv die Sinnstruktur von Handlungsplanung widerspiegelt

mit den folgenden Ergebnissen:

  • eine differenzierte und übersichtlich strukturierte Maßnahmenplanung einschließlich aller operativer Obligationen
  • eine dem ensprechende Evaluationssystematik
  • einem Leitbild, das aus der Einsicht in die Notwendigkeit der Leitbildurteile resultiert (d.h.keine Ansammlung verallgemeinernd-gutmeinender bzw. trivial-idealistischer Shouldisms und auch keine sinngemäße Übertragung von Grund- bzw. Schulgesetz in Hochglanz)