• DE

Moderation / Klärungshilfe

Manche Themen oder Entscheidungen in der Dienstbesprechung bzw. Fachkonferenz sind zu bedeutsam, als dass sie durch einfache Mehrheitsabfrage zu einem Beschluss gebracht werden sollten. Oftmals erweisen sich Entschließungen, die unzureichend erörtert wurden oder gar per Kampfabstimmung zustande gekommen sind, als wenig tragfähig - mit der Folge, dass nicht nur das mit der Entscheidung angestrebte Ziel verfehlt wird, sondern zusätzlich Ursachen für mittel- oder langfristige Schwierigkeiten und Konflikte innerhalb des Kollegiums entstehen.

 

 

So oder anders hervorgerufene Konflikte können ein Kollegium über Wochen und Monate (manchmal sogar Jahre) lähmen - insbesondere dann, wenn mit den Auseinandersetzungen emotionale Betroffenheiten oder gar persönliche Verletzungen einher gehen. Mit zunehmendem Umfang einer Konflikthistorie wächst dann die Gefahr, dass die Beteiligten sich in einer 'Konfliktsackgasse' festfahren.

Wie aber lässt sich ein Kollegiumskonflikt bearbeiten, ohne 'alten Kaffee aufzuwärmen', ohne in verhärteten Mustern zu verharren und ohne dass der Klärungsversuch zum Anlass weiterer Auseinandersetzungen wird?

Wie ist es darüber hinaus möglich, neue Konflikte zu vermeiden, die allein aus dem Umstand resultieren, dass die unmittelbar betroffenen bzw. beteiligten Personen völlig unterschiedlich von ihren Konfliktklärungsversuchen berichten? Was ist zu tun, wenn jede auch noch so wohlmeinende Äußerung nicht mehr von allen Beteiligten als "unschuldig" erlebt werden kann?

In derartigen - scheinbar festgefahrenen - Situationen kann es hilfreich sein, eine unabhängige Moderation hinzuzuziehen. Mit ihrer Unterstützung lassen sich Bedingungen schaffen, unter denen gegenseitige Aufmerksamkeit und Achtsamkeit wieder stärker zum tragen kommen, ohne dass der "Schwamm des Vergessens" über frühere Meinungsunterschiede, Missverständnisse oder gar Verletzungen ausgebreitet wird. Durch einen solchen Konfliktbearbeitungs- bzw. -klärungshelfer ist es möglich, die kontrovers bewerteten Zusammenhänge mit der notwendigen Rücksichtnahme auf die Protagonisten transparent im Kollegiumskreis zu erörtern und - darauf aufbauend - neue Perspektiven für die kollegiale Zusammenarbeit zu entwickeln.

Dies ist nicht nur in kleinen Kollegien, sondern in jedem schulischen Team möglich - vorausgesetzt, der Moderator verfügt über ausreichende Kompetenzen, um den Klärungsprozess in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation und dem Stand des Diskurses durch geeignete Sozialformen voranzutreiben. Das Institut für pädagogische Praxis und praktische Philosophie stellt Ihnen für die Moderation Ihrer Themen Experten bereit, die auf eine langjährige Erfahrung in der Konfliktbearbeitung auch mit großen Gruppen (150 Personen) zurückgreifen können.